Kopffoto Kirchenfuehrung

St. Pankratius


Geschichte, Innen- und Aussenansichten

Einfühhrung

Innenansicht

St. Pankratius wurde 1902 bis 1906 nach Plänen von Professor L. Becker aus Mainz und dem Architekten W. Sunder-PIaßmann aus Münster erstellt. Sie wurde als dreischiffige Basilika aus Ziegeln erbaut. Die Deckenkonstruktion besteht aus einem Kreuzrippengewölbe.

Das Hauptschiff wird durch hochliegende Fenster beleuchtet. Die Fenster der Kirche stammen noch aus der Erbauungszeit, dadurch entsteht bei Tageslicht genau die Raumatmosphäre die ursprüngliche von den Künstlern, v. Derix aus Goch und Kraus aus Mainz, beabsichtigt ist. Der bildhauerische Schmuck stammt vom Bildhauer Stugty aus Münster. Auffällig ist, dass jeder Rundpfeiler mit besonderem plastischen Schmuck versehen ist, wie z.B. aus in Ranken verschlungenen Tiergestalten.

Für die Ausschmückung der Kirche hat maßgeblich Pfarrer Tellen gesorgt. Eine nette Geschichte knüpft sich an das St.-Martins-Fenster.: Pfarrer Tellen scheute sich nicht, andere Gruppen anzusprechen. So ging er, um das St. -Martins-Fenster zu finanzieren, ebenso bei Soldaten sammeln, die im Bereich des heutigen Sportplatzes ein Lager aufgeschlagen hatten. Dabei fragte ihn ein Offizier, ob er denn auch von einem Ketzer etwas annehme, worauf Pfarrer Teilen antwortete: „Für einen guten Zweck nehme ich von jedem etwas an, und wenn es vom Teufel persönlich ist!“ Daraufhin spendete der Offizier tatsächlich einen größeren Betrag, allerdings mit Auflagen: der Kopf des Reiters St. Martin müsse ihn selbst, der des Bettlers zu Füßen des Pferdes den Pfarrer darstellen. Die Ähnlichkeit, soll durchaus vorhanden sein.

Kirchenführung