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Partnergemeinde Vitorino Freire



Buldern im August 2012

Bischof Dom Armando aus Vitorino Freire traf sich mit der Gemeinde und mit der "Rio Gruppe"

Bischf Dom Armando in Buldern

Seit seinem letzten Besuch in Buldem vor fünf Jahren habe sich einiges verändert, berichtete Bischof Dom Armando aus Vitorino Freire in Brasilien, der Partnergemeinde von St. Pankratius und St. Georg. "Ich freue mich sehr, Ihnen zeigen zu können, dass das Geld, mit dem Ihre Gemeinde unsere Arbeit unterstützt, sehr gut angelegt ist" sagte Dom Armando zur Begrüßung.

Im Pfarrhaus präsentierte er vor Mitgliedem der Gemeinde und des Missionsausschusses Bilder von der erfolgreich arbeitenden Familienlandwirtschaftsschule im Nordosten Brasiliens. Mit dem Geld, das St. Pankratius jährlich überweist, werden unter anderem die Gehälter der Lehrer bezahlt. Auf die Berufsschule gehen die Schüler aus dem Umkreis, um alles über Viehzucht, Ackerbau und Getreide- sowie Obstanbau zu lemen.

Die Investitionen und Förderung von Bildung sei besonders wichtig, da die öffentliche Bildung unzureichend sei und die Korruptionsrate erschreckend hoch. Auch die sozialen Aspekte würden oft durch Schulfeste, gemeinsame Gottesdienste und Sportveranstaltungen gefördert. 

Bischof Dom Armando in BuldernIn seinem Vortrag wurde der Bischof von Bruder Augustinus Dieckmann unterstützt, der neben der Assistentin von Dom Armando, Marcia Santana, übersetzte und Hintergrundinformationen aus eigener Erfahrung beisteuern konnte. 

Vitorino Freire gehört zur Diözese Bacabal, die den Arbeitsmittelpunkt von Bischof Dom Armando darstellt. "Die Arbeit ist dezentralisiert, und oft stellen uns die Infrastruktur und das Wetter vor Probleme", erzählte der Bischof. Er sei dabei, eine freiwillige Kirchensteuer einzuführen, um die Gehälter bezahlen zu können.

Der Einfluss verschiedener, Freikirchen sei nicht zu unterschätzen. "lch habe die Arbeit dort als dynamische Erlebnisse mit der katholischen Kirche erlebt", sagte Bruder Augustinus.

Die seit 1987 bestehende Partnerschaft zwischen Buldem und Vitorino Freire sei ein ertragreiches und erfolgreiches Projekt. Der Bischof stellte sich den Fragen und betonte, dass ohne die stete Unterstützung aus Buldern und Hiddingsel der Fortschritt nicht möglich gewesen wäre.

lm Anschluss traf sich der Bischof mit Jugendlichen der Gemeinde (Rio Gruppe), die nächstes Jahr zum Weltjugendtag nach Brasilien reisen, um die mitgebrachten Freundschaftsbänder als Zeichen der Partnerschaft zu verteilen und über den Weltjugendtag und den Besuch in der Partnergemeinde zu sprechen.

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